Wahlwiederholung - Grüne pleite, Van der Bellen sucht sich neue Partei

Eilmeldung: Verfassungsgerichtshof hebt Bundespräsidentenwahl auf.


Der nun nIcht-gewählte Bundespräsident und wieder Bundespräsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen kündigte in einer Aussendung an, dass nach einer Besprechung mit der Buchhaltung der Grünen, eine unabhängige Kandidatur seitens der Umweltpartei nicht mehr finanzierbar sei. Daher sucht er nun via Crowdfunding Unterstützer und sieht sich in anderen Parteien nach finanzieller Hilfe um. Van der Bellen kündigte bereits an, dass er seine offenen Mitgliedsbeiträge bei der SPÖ begleichen werden würde.
SPÖ Parlamentsklubchef Andreas Schieder begrüßte die Entscheidung Van der Bellens seine ausstehenden Mitgliedsbeiträge in der Höhe von 4.322 Schilling und 85 Groschen zu bezahlen, verwies aber darauf dass er den fehlenden Betrag in Euro im Verhältnis 1 Schilling : 13,7603 Euro bezahlen möge.
Schieder gab in seiner Presseaussendung ebenso bekannt, dass er sich nach erhalt des Geldes auch an sein Wort halten werde, dass er Ingrid Thurnherr am Runden Tisch vom 1. Juli gab und die SPÖ ab diesem Zeitpunkt auch mit Geld aushelfen werde, persönlich wäre es ihm aber lieber, "Wenn Alexander Van der Bellen in den Schoss der sozialdemokratischen Familie zurückkehren würde, dann ständen Ihm auch völlig andere Möglichkeiten und mehr finanzielle Mittel zur Verfügung!", so der Klubobmann.

Politologe Prof. Peter Filzmaier kommentierte Schieders Aussagen gegenüber den Eintagskronen wie folgt:
"Für die Sozialdemokraten wäre eine Kandidatur von Alexander Van der Bellen unter roten Fahnen ein mögliches Erfolgserlebnis, denn die Partei hat ja schon sehr viele Jahre keine Wahlen mehr gewonnen!"

Doch auch die anderen Parteien bieten Van der Bellen Unterstützung an, die NEOS würden einmal mehr Mitarbeiter stellen, die aber Van der Bellen aus der eigenen Tasche zahlen müsste, so Bundesgeschäftsführer Feri Thierry in einer ersten Reaktion auf die Aussendung von Andreas Schieder. Thierry wörtlich: "Bevor wir den armen Lukas, den Philipp, die Stephie oder die Lisa wieder in die Arbeitslosigkeit schicken, sollen Sie doch dort aushelfen. Wir sind eine kleine Partei, wir können nicht jeden der bei uns im Wahlkampf mitgearbeitet hat und ein Job versprochen wurde, auch einen solchen geben. Die müssen dann halt wandern gehen!"

FPÖ-Chef H.C. Strache ging soweit, dass er Van der Bellen den Platz des Listenzweiten anbot, Strache sagte in einer Sonderpressekonferenz die aus Copyrightgründen ausschließlich und exklusiv auf Facebook übertragen wurde: "Er kann gleich nach Norbert Hofer kandidieren, da wird er dann garantiert ein Mandat bekommen!"
Erzürnt über die Feststellung einer Journarlistin dass Van der Bellen gegen sich selbst kandideren müsste konterte Strache: "Immer diese linkslinken Diffarmierungen, das stimmt nicht, Van der Bellen wäre auf Platz zwei und könnte mit einem blauen Ticket nach Hofer in die Hofburg einziehen!"

Wie sich Strache dies konkret vorstellen würde, ließ er offen, sein Generalsekretär Herbert Kickl brach nach dieser Aussage den Livestream und die Pressekonferenz wegen eines dringenden Termins Strache bei einer Sportveranstaltung im Wienerwald ab.

Aus der ÖVP hieß es zu den Avancen die nun Van der Bellen gemacht werden, dass Klubobmann Lopatka bereits im Kurzurlaub ist und man vor dem Wochenende nicht mit dem Regierungspartner streiten wolle, man verwies lediglich auf das Parteimotto "Wir sorgen für Bewegung" und den Wechsel von vier Team Stronach Mandataren im letzten Jahr zur Volkspartei.

Wir halten Sie über die weitere Entwicklung im Wahlkampf weiterhin am laufenden.
 


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Gepostet am 15. 07. 2016