Nach gestoppten Talys Attentat, Nacktscanner an Busstationen

Nachdem verhinderten Attentat im Talys von Amsterdam nach Paris berieten sich nun die EU- Innenminister. Man verständigte sich darauf auf Fernzügen Kontrollen einführen zu wollen. Innenministerin Mickl-Leitner und Beamten-Gewerkschaftschef Fritz Neugebauer gehen einen Schritt weiter, sie denken an Nacktscanner an allen Bushaltestellen in ganz Österreich.

Wien -  Nachdem gestrigen Asyl-Krisen-Gipfel traf sich die Innenministerin Johanna Mickl-Leitner mit dem Chef der Beamten-Gewerkschaft Fritz Neugebauer und dem Physiker Werner Gruber. Letzterer war wegen seiner wissenschaftlichen Studie für den ZDF zum Thema Nacktscanner als "Experte" eingeladen.

Mickl-Leitner war während der Sitzung via Videokonferenz mit den Bürgermeistern von Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck und Graz verbunden und besprach ihre Ideen zur flächendeckenden Prävention von Attentaten in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Debatte begann eigentlich bei den Fernzügen / Fernbussen und ging nach einigen Stunden und vielen Tassen frisch aus Triest importierten Illy Kaffee zu den U-Bahnstationen, sowie Straßenbahn- und Bushaltestellen über.

In der Pressekonferenz danach frohlockten Mickl-Leitner und Neugebauer ob ihrer Idee, die ad Minimum 300.000 bis Maximum 531.543 neue Arbeitsplätze und damit Beamtenstellen in Österreich schaffen könnte. Werner Gruber hielt die Sache hingegen für einen "ausgesprochenen Bledsinn der nur Goid kost".

Video: Amerikanischer Einführungsfilm für Sicherheitsbedienstete in U-Bahnstationen.

Mickl-Leitner berief sich auf einen Ausbildungsfilm aus den USA in dem Nacktscanner in U-Bahn-Stationen aufgestellt sind. Den Hinweis dass es sich hierbei um einen Science-Fiction Film handle lies sie nicht gelten. Die Ministern beharrte darauf dass Arnold Schwarzenegger ihr gesagt haben soll, dass in den U-Bahn-Bahnhöfen von Los Angeles solche Systeme bereits verwendet werden.

Auf die Frage ob es sinnvoll ist bei jeder Busstation und somit in jeden Kuhdorf in Österreich Nacktscanner aufzustellen, konterte die Ministerin dass man überlege die Geräte in den Eingangsbereichen der Busse/Züge zu installieren, so könnte man sich eventuell 200.000 Beamte sparen und flexibler reagieren falls eine Route geändert oder aufgelassen wird.
Mickl-Leitner meinte hierzu wörtlich:
"Dies ist insbesondere ratsam wenn man bedenkt, dass die ÖBB angekündigt hat bis 2025 ca. 1400 km an regionalen Strecken abzugeben oder aufzulassen."

Bild: Würden Sie dieser Frau glauben dass ihre Schuhe potentiell gefährlich sind?

Werner Gruber platzte hingegen der Kragen, er verwies auf die Möglichkeit Nackstscanner mit simplen 3D-gedruckten Schuhen auszutricksen wie man unter diesem vom Innenministerium als bedenklich deklarierten Link einsehen kann.

Die Innenministerin bat um einen Exkurs von Gruber was denn 3D-Drucker sind und forderte danach eine Registrierungsplicht und Druckerabgabe für 3D Drucker.

Fritz Neugebauer frohlockte weiter und meinte schlicht: "Diese Forderungen sorgen für mehr Beamte und mehr Beschäftigung und das freut mich sehr!" 

Gepostet am 26. 08. 2015