Tagespresse zu regierungskritisch, Faymann setzt Sitzredakteur ein!

Bundeskanzler Werner Faymann hat dem bunten Treiben der Tagespresse nun Einhalt geboten und dafür gesorgt dass Chefredakteur Fritz Jergitsch mit sofortiger Wirkung gekündigt und statt ihm ein Sitzredakteur eingesetzt wurde.

Die Tagespresse hat Gestern die Zehn schlechtesten Schulen Österreichs vorgestellt, dabei kam auf Platz 1 die Zukunftsakademie der SPÖ. Dieses Ergebnis erzürnte die Führung der Regierungspartei und deren Genossen so sehr, dass der Nationalratsabgeordnete Otto Pendl darauf sofort mit einer Blitzaussendung und einer dazugehörigen Pressekonferenz reagierte. In dieser präsentierte er eine Studie eines unabhängigen Meinungsforschungsinstituts, welches nicht namentlich erwähnt werden wollte, in dem die Zukunftsakademie der SPÖ als beste Parteiakademie Österreichs bezeichnet wurde.

Pendl bekam dabei sogar Rückendeckung von seinem Freund Dr. Peter Pilz von den Grünen, der seinen Sohn gemeinsam mit Otto Pendl's Enkelkindern (beide Politiker gehen 2018/2019 in Pension) auf die SPÖ-Zukunfsakademie zum studieren schickt.

Faymann vs Jergitsch Test.png

Bild 1: Unser Graphikerkind traf es auf dem Punkt, es blitzt und donnert in Österreichs Medienlandschaft.

Auf die Frage eines Journalisten des deutschen Postilions, warum ein Grüner Politiker seinen Sohn auf die Akademie der Sozialdemokraten schicke, antwortete Pilz lapidar mit den Worten: "Lerne vom Feind, solange es ihm noch gibt!"

Faymann reicht es mit Jergitsch!

Zum Schluss der Pressekonferenz kam es dann noch zu einer Überraschung, SPÖ Bundesparteichef und Bundeskanzler Werner Faymann betrat plötzlich den Raum und begrüßte Pendl und Pilz mit: "Asterix und Obelix, ich bin schon gespannt auf euren neuen Film "Die Gallier in Vindobona"". Nachdem ihm der ebenfalls anwesende Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl auf seinen Irrtum aufmerksam machte und einen kräftigen Tritt in den Hintern verpasste, spurte der Bundeskanzler wieder richtig. Er begrüßte artig und wie es sich gehört, die anwesenden Journalisten und Politiker und stellte seinen Plan zur "Demokratisierung der Tagespresse" vor.

"Es könne nicht sein, dass eine Zeitung auf alle Mittel demokratischer Lenkung verzichte und die Regierung derartig in Misskredit bringe";*** so Faymann. Der Bundeskanzler verkündigte dass man im Gegensatz zur Bildungsreform hier nun schnell und leicht Nägel mit Köpfen machen konnte und bereits Ergebnisse präsentieren könne. So sprang der Chef der Kronenzeitung Christoph Dichand, dem Bundeskanzler zur Seite und kaufte am Mittwoch Nachmittag die Tagespresse für 75.000 Euro auf. Er kündigte in Absprache mit Werner Faymann, Fritz Jergitsch fristlos und verkauft die Zeitung in einem dreijährigen Weiterverkaufsprozess an die Republik für 1 Million Euro weiter.

Dieser Vorgang muss nur noch durch Ministerrat und Nationalrat ratifiziert werden, Seitens der ÖVP gab es aber bereits grünes Licht. Als Nachfolger von Jergitsch wurde von Bundeskanzler Faymann nach Absprache mit Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, im Sinne des Rot-Schwarzen Proporzes der von ihm vor sechs Jahren abgesetzte Chefredakteur der Wiener Zeitung, Dr. Andreas Unterberger eingesetzt, damit auch die Bürger und die Opposition in Zukunft ein wenig mitreden dürfen, wird nach Vorbild des ORF ein Stiftungsrat errichtet. Unterberger war bis Heute weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar, auch sein Blog "Andreas Unterbergers Tagebuch" wird wie üblich und ohne Verzögerungen weiter betrieben.

Bild 2: Auch die Tagespresse bekommt nun "Presseförderung"!

Auf die Tagespresse kommen nun weitere Umstellungen zu, sie muss nun auch Presseförderung und Inserateneinschaltungen Seitens des Staates, der SPÖ und anderer Parteien annehmen, sollte sie das nicht tun, drohen ihr wie jeder anderen Zeitung auch, Strafen in Millionenhöhe. Bereits heute Früh wurde der neue Förderentscheid für das Jahr 2015, der Rundfunk- und Telekomregulierungsbehörde (RTR) die dem Bundeskanzleramt untersteht, veröffentlicht. Die Tagespresse stand dort an erster Stelle und bekam Förderungen in der Höhe von 190.000 Euro zugesprochen.

Auch auf dem Vertrieb der Tagespresse wird der neue Eigner massiv Einfluss nehmen,man wolle sie nach dem Vorbild von Heute und Österreich in allen U-Bahnstationen Bundesweit auflegen lassen, da es derzeit aber nur in Wien und Serfaus U-Bahnen gibt, stört Christoph und Eva Dichand jedoch weniger, "Um den Rest wird sich ja bekanntlich der Staat kümmern", so das Verlegerehepaar gegenüber den Eintagskronen.

Liebe Leser, zum Schluss des heutigen Artikels möchten wir sie noch darauf hinweisen, dass wir selbstverständlich trotz zunehmenden politischen und medialen Drucks unserer Blattlinie treu bleiben werden. Wir bedanken uns daher für die Spenden von Seiten des Skandaljournalisten H.C. Strache, die neue Homepage bezahlt von der Werbeagentur Petzner Leposchitz und die zur Verfügungstellung eines 56 Kb/s Modems durch die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, Frau Julia Herr.

Gepostet am 26. 11. 2015